Hero-Bild für familienrechtliche Beratung
Für Privatpersonen · Trennung · Scheidung

Familienrecht für Privatpersonen —
Scheidung sauber vorbereiten.

Scheidung, Sorgerecht, Unterhalt, Zugewinn — vier Themen, an denen Mandanten im Familienrecht am häufigsten scheitern. Doch Sie sind dem emotionalen wie finanziellen Risiko nicht schutzlos ausgeliefert: KI-Ersteinschätzung samt Kostenprognose — kostenlos und unverbindlich.

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Fünf Kernthemen

Die fünf Themen, die im Familienrecht entscheiden

Wählen Sie Ihr Thema aus — von Scheidung bis Ehevertrag ordnen wir Ihre Situation sauber ein.

Paar in einem Beratungsgespräch mit Dokumenten am Tisch — sauber vorbereitete Scheidung
Scheidung

Scheidung — sauber durch das Trennungsjahr, bevor falsche Schritte teuer werden

Eine schlecht vorbereitete Scheidung kostet schnell ein Vielfaches einer guten Trennungs­vereinbarung — Unterhalts­streit, Zugewinn-Korrekturen, verschenkte Steuer­vorteile. Doch Sie sind dem emotionalen wie finanziellen Risiko nicht schutzlos ausgeliefert: Wir prüfen Ihre Situation, ordnen Trennungsjahr, Unterhalt und Vermögensteilung in die richtige Reihenfolge — kostenlos und unverbindlich.

Trennungsvereinbarung mit Stift auf dem Schreibtisch — notarielle Klärung von Wohnung, Hausrat und vorläufigem Unterhalt
Scheidung
Trennung · Trennungsjahr · Scheidungsantrag

Warum die meisten Scheidungen im Trennungsjahr entschieden werden

Trennungsjahr, Trennungsvereinbarung, Scheidungsantrag. Drei Phasen — wer die erste verschläft, verhandelt am Ende aus der schwächeren Position. Wir sortieren Ihren Fall, bevor Sie den Antrag stellen.

  1. 1Trennung sauber dokumentieren — räumlich oder „Trennung von Tisch und Bett", Stichtag schriftlich festhalten. Das Datum ist später für Zugewinn, Unterhalt und Steuerklasse entscheidend.
  2. 2Trennungsvereinbarung aufsetzen — Wohnung, Hausrat, vorläufiger Unterhalt, Umgang mit den Kindern. Eine notarielle Vereinbarung erspart später monatelangen Streit.
  3. 3Scheidungsantrag nach zwölf Monaten — über einen Fachanwalt beim Familiengericht. Bei Einvernehmen reicht ein Anwalt; im Streitfall braucht jede Seite eigene Vertretung.

Über die Hälfte aller Scheidungen läuft einvernehmlich — wenn die Trennungs­vereinbarung steht

Wer früh dokumentiert und früh verhandelt, kommt mit einem Anwalt und ohne mündliche Verhandlung ans Ziel. Wer wartet, zahlt zwei Anwälte und Verfahrensgebühren.

Eltern im Gespräch mit Familienanwalt — gemeinsame Sorge- und Umgangsregelung wird ausgearbeitet
Sorgerecht

Sorgerecht nach der Trennung — eine Regelung, die das Kind trägt

Das gemeinsame Sorgerecht bleibt nach § 1626 BGB die Regel — auch nach der Trennung. Doch wer im Alltag entscheidet, wo das Kind lebt und wer welche Schul-, Arzt- und Reise­entscheidungen trifft, regelt das Gesetz nicht. Eine klare Sorge- und Umgangs­regelung erspart Ihnen Konflikte, die sonst beim Jugendamt oder Familien­gericht landen.

Familienakte mit handschriftlicher Umgangsregelung — wo das Kind lebt, ist später Grundlage für Kindergeld, Steuerklasse und Unterhalt
Sorgerecht
Sorge · Aufenthalt · Umgang

Warum Sorgerecht und Aufenthalts­bestimmung zwei verschiedene Dinge sind

Sorge, Aufenthalt, Umgang. Drei Begriffe — wer sie verwechselt, streitet vor Gericht über die falsche Frage. Wir ordnen die Lage, bevor Sie zum Jugendamt gehen.

  1. 1Sorgerecht klären — gemeinsam, alleinig oder Teilbereiche (Gesundheit, Schule). Das gemeinsame Sorgerecht bleibt die Regel; ein Wechsel erfordert Antrag und Begründung.
  2. 2Aufenthaltsbestimmung verhandeln — bei welchem Elternteil lebt das Kind hauptsächlich? Diese Frage entscheidet später auch über Kindergeld, Steuerklasse und Unterhaltspflicht.
  3. 3Umgangsregelung schriftlich fixieren — Wochenenden, Ferien, Feiertage, Übergabezeiten. Eine klare Regelung schützt Ihr Kind vor jedem Wochenend-Streit.

Eine klare Sorgeregelung schützt Ihr Kind vor jedem Folge-Streit

Was heute schriftlich steht, muss morgen nicht mehr verhandelt werden — schon gar nicht vor dem Kind.

Ablauf

In drei Schritten zur KI-Ersteinschätzung

Vom Fall-Schildern bis zur Vermittlung an einen Fachanwalt für Familienrecht — inklusive realistischer Kostenprognose. Kostenlos, vertraulich und unverbindlich.

  1. 1
    Sie schildern Ihre Situation

    Sie schildern Ihre familienrechtliche Situation — verschlüsselt und vertraulich.

  2. 2
    Kostenlose KI-Ersteinschätzung

    In Minuten erfahren Sie, welche Schritte familienrechtlich tragen und in welcher Reihenfolge.

  3. 3
    Vermittlung an einen Fachanwalt

    Bei Bedarf: Vermittlung an einen verifizierten Fachanwalt für Familienrecht aus Ihrer Region.

Aufhebungsvertrag liegt unterschriftsbereit auf dem Besprechungstisch — saubere Trennung statt langwieriger Kündigungs­schutzklage
Unterhalt

Unterhalt — Kindes- und Ehegatten­unterhalt fair berechnen

Düsseldorfer Tabelle, bereinigtes Nettoeinkommen, Erwerbs­obliegenheit — Unterhalts­berechnung klingt nach Rechenaufgabe und ist doch der häufigste Streitpunkt nach der Trennung. Zu viel gezahlt: verloren. Zu wenig gezahlt: rückwirkend nachforderbar plus Zinsen. Wir prüfen Ihre Zahlen, bevor Sie überweisen — oder bevor Sie sich auf eine Forderung einlassen.

Unterlagen zur Unterhaltsberechnung mit Gehaltsabrechnungen und Steuerbescheiden — saubere Grundlage nach Düsseldorfer Tabelle
Unterhalt
Kindesunterhalt · Trennungsunterhalt · Ehegattenunterhalt

Warum die Düsseldorfer Tabelle nur die halbe Antwort ist

Tabelle, Selbstbehalt, Mangelfall. Drei Stellschrauben — eine reicht, um die Berechnung um Hunderte Euro pro Monat zu verschieben. Wir rechnen sauber, bevor Sie zahlen.

  1. 1Bereinigtes Nettoeinkommen ermitteln — vom Brutto abziehen: Steuern, Sozialabgaben, berufsbedingte Aufwendungen, Kredite für eheliche Verbindlichkeiten.
  2. 2Düsseldorfer Tabelle anwenden — Altersstufe des Kindes mal Einkommensgruppe ergibt den Tabellenbetrag. Selbstbehalt prüfen: 1 600 € für Erwerbstätige (Stand 2026).
  3. 3Ehegattenunterhalt nach § 1361 BGB (Trennung) oder § 1569 BGB (nachehelich) gesondert berechnen — Halbteilungs­grundsatz, Erwerbsobliegenheit, Betreuungsbedarf.

Unterhalt: lieber einmal richtig rechnen als jahrelang nachzahlen

Eine fundierte Berechnung schützt Sie vor Forderungen, mit denen Sie nicht gerechnet haben — und vor dem Gefühl, freiwillig zu viel zu zahlen.

Was Mandanten sagen

Über 12 000 Mandanten haben uns ihre Familiensituation anvertraut

Drei Stimmen aus drei Lebenslagen — anonymisiert, jeder Fall real.

★★★★★

„Die Erstprüfung hat mir gezeigt, dass mein Trennungsjahr fast zur Falle geworden wäre — eine Steuerklassen-Sache, die mich vierstellig gekostet hätte. Sortiert in zwei Stunden."

Katharina M.
Scheidung · München
★★★★★

„Wir wollten die Umgangsregelung ohne Familiengericht hinbekommen — und wussten nicht, wie. Rechtecheck hat den Anwalt vermittelt, der das in einem Termin moderiert hat. Unser Sohn merkt seitdem nichts vom Streit."

Tobias R.
Sorgerecht · Hamburg
★★★★★

„Mein Mann hat mir einen Unterhaltsbetrag genannt, der sich richtig anfühlte. Die anwaltliche Nachrechnung lag 480 € pro Monat darüber — für die nächsten Jahre. Diese Erstberatung hat sich am ersten Tag bezahlt."

Sandra B.
Unterhalt · Köln
Vertrauen Sie auf 4,69 / 5 · ProvenExpert · 9 800 Bewertungen 2 Mio.+ Mandanten pro Jahr 500 000+ Anfragen seit 2014
Juristische Aktenordner und Kommentarbände im Kanzleiregal — saubere Stichtagsbilanz für den Zugewinnausgleich
Zugewinnausgleich

Zugewinn­ausgleich — was während der Ehe entstand, gehört beiden

Ohne Ehevertrag leben Sie im gesetzlichen Güterstand der Zugewinn­gemeinschaft. Klingt harmlos und kostet im Scheidungs­fall fünfstellig, wenn die Stichtagsbilanz nicht stimmt. Anfangs- und Endvermögen, latente Steuerlasten, Schenkungen, Erbschaften — drei Posten falsch zugeordnet, und der Ausgleich verschiebt sich um den Wert eines Mittelklassewagens.

Juristische Aktenordner mit Vermögensgutachten und Stichtagsbilanz — Anfangs- und Endvermögen sauber bewertet
Zugewinn
Anfangsvermögen · Endvermögen · Stichtag

Warum der Zugewinn an drei Stichtagen scheitert

Eheschließung, Trennung, Rechtshängigkeit des Scheidungs­antrags. Drei Stichtage — wer den falschen rechnet, verliert. Wir prüfen die Bilanz, bevor Sie unterschreiben.

  1. 1Anfangsvermögen feststellen — Stichtag ist der Tag der Eheschließung. Erbschaften und Schenkungen während der Ehe zählen rechnerisch nicht zum Zugewinn.
  2. 2Endvermögen ermitteln — Stichtag ist die Rechtshängigkeit des Scheidungsantrags. Immobilien mit Verkehrswert, Unternehmensanteile mit Ertragswert, Lebensversicherungen mit Rückkaufswert.
  3. 3Zugewinn ausgleichen — die Hälfte der Differenz schuldet, wessen Vermögen stärker gewachsen ist. Auskunftsanspruch nach § 1379 BGB durchsetzen, latente Steuerlasten berücksichtigen.

Zugewinn: die fünfstellige Korrektur, die fast niemand sucht

Eine sauber aufgestellte Stichtagsbilanz verschiebt das Ergebnis regelmäßig um Beträge, die einen Anwalt mehrfach bezahlen.

Eingangsportal eines deutschen Gerichts — symbolisches Bild für familienrechtliche Vorprüfung und notarielle Beurkundung
Ehevertrag

Ehevertrag — vorausschauend regeln, was sonst das Gericht entscheidet

Ein Ehevertrag ist kein Misstrauensvotum, sondern Planungs­instrument. Wer Unternehmens­anteile, ungleiches Vermögen, Auslandsbezug oder Patchwork-Konstellationen mitbringt, regelt das Beste vor der Eheschließung — oder spätestens, solange die Stimmung gut ist. Was notariell steht, muss im Scheidungs­fall nicht erstritten werden.

Leerer deutscher Gerichtssaal mit Bundesadler — was im Ehevertrag steht, muss vor Gericht nicht erstritten werden
Ehevertrag
Güterstand · Versorgungsausgleich · Unterhalt

Drei Stellschrauben, die jeder Ehevertrag bedient

Güterstand, Versorgung, Unterhalt. Drei Hebel — wer alle nutzt, gestaltet die Trennung im Voraus statt sie zu erleiden. Wir prüfen den Entwurf, bevor er zum Notar geht.

  1. 1Güterstand wählen — Zugewinngemeinschaft (Standard), Gütertrennung oder modifizierte Zugewinngemeinschaft. Die Wahl entscheidet, wie Vermögens­zuwächse im Scheidungsfall geteilt werden.
  2. 2Versorgungsausgleich regeln — Rentenanwartschaften, die während der Ehe entstehen, werden grundsätzlich geteilt. Ein Ehevertrag kann modifizieren oder ausschließen, innerhalb der BGH-Grenzen.
  3. 3Unterhaltsregelungen aufnehmen — nachehelicher Unterhalt (§ 1569 BGB) ist verzichtbar, Trennungsunterhalt (§ 1361 BGB) nicht. Klauseln müssen § 138 BGB achten, sonst sind sie nichtig.

Vorausschauend regeln, was sonst das Gericht entscheidet

Ein sauber aufgesetzter Ehevertrag ersetzt im Trennungsfall Wochen Verhandlung — und schützt beide Seiten vor Klauseln, die der BGH später kippt.

„Ich habe nie eine fundierte Übersicht über Familienrecht gesehen — in zwei Stunden habe ich mit dem Rechtecheck-Team alle Punkte sortiert, die mich seit Monaten beschäftigen."

Katharina M. Mandantin · Familienrecht · München
Was Mandanten sagen

„Mein Mann hat mir einen Unterhaltsbetrag genannt, der sich richtig anfühlte. Die anwaltliche Nachrechnung lag 480 € pro Monat darüber — für die nächsten Jahre. Diese Erstberatung hat sich am ersten Tag bezahlt."

Sandra B.
Mandantin · Unterhalt · Köln
12 000 +
Mandanten im Familienrecht beraten
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Fallschilderung — kostenlos & verbindlich­frei
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Fachanwälte für Familienrecht im Netzwerk
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Kosten für die KI-Ersteinschätzung
Häufige Fragen

Was Mandanten im Familienrecht wissen müssen

Was kostet eine Scheidung in Deutschland?+
Die Scheidungskosten setzen sich aus Gerichts- und Anwaltsgebühren zusammen, beide bemessen sich nach dem Verfahrenswert — und der richtet sich nach dem Einkommen und Vermögen beider Ehegatten. Bei einer einvernehmlichen Scheidung mit nur einem Anwalt liegen die Gesamtkosten typischerweise zwischen 2 000 € und 4 000 €. Im Streitfall mit zwei Anwälten und Folgesachen wie Zugewinn oder Unterhalt sind fünfstellige Beträge nicht ungewöhnlich. Wer wenig verdient, kann Verfahrenskostenhilfe beantragen.
Was bedeutet Trennungsjahr und ist es Pflicht?+
Das Trennungsjahr nach § 1565 BGB ist Voraussetzung für die Scheidung — beide Ehegatten müssen mindestens zwölf Monate getrennt gelebt haben. „Getrennt leben" bedeutet keine gemeinsame Haushaltsführung und kein Tisch-und-Bett-Verhältnis mehr; die Trennung kann ausnahmsweise auch innerhalb derselben Wohnung vollzogen werden. Den Trennungs-Stichtag sollten Sie schriftlich fixieren — er ist später für Unterhalt, Zugewinn und Steuerklasse relevant.
Wer bekommt nach der Trennung das Sorgerecht?+
Das gemeinsame Sorgerecht bleibt nach § 1626 BGB die Regel — auch nach einer Scheidung. Das Familiengericht überträgt das alleinige Sorgerecht nur dann auf einen Elternteil, wenn dies dem Kindeswohl am besten entspricht (§ 1671 BGB) und der andere Elternteil zustimmt oder das gemeinsame Sorgerecht nachweislich nicht funktioniert. Die Aufenthaltsbestimmung — bei wem das Kind lebt — ist davon zu unterscheiden und kann separat geregelt werden.
Was ist der Zugewinnausgleich?+
Der Zugewinnausgleich ist die hälftige Teilung des Vermögens-Zuwachses, der während der Ehe entstanden ist (§§ 1373 ff. BGB). Berechnet wird die Differenz zwischen dem Vermögen bei Eheschließung (Anfangsvermögen) und bei Zustellung des Scheidungsantrags (Endvermögen) — für jeden Ehegatten einzeln. Wer mehr hinzugewonnen hat, schuldet dem anderen die Hälfte der Differenz. Erbschaften und Schenkungen während der Ehe zählen nicht zum Zugewinn.
Wann lohnt sich ein Ehevertrag?+
Ein Ehevertrag lohnt sich typisch dann, wenn die Ausgangslage von der gesetzlichen Standardregelung deutlich abweicht: ungleiche Vermögensverhältnisse, Unternehmensbeteiligung eines Ehegatten, Auslandsbezug, Patchwork-Konstellationen oder eine zweite Ehe nach einer früheren Scheidung. Klauseln müssen die Grenze der Sittenwidrigkeit (§ 138 BGB) achten — pauschale Ausschlüsse zulasten des wirtschaftlich Schwächeren halten vor Gericht nicht. Ein Ehevertrag wird notariell beurkundet.
Kann ich mich auch ohne Anwalt scheiden lassen?+
Nein. Für den Scheidungsantrag besteht in Deutschland Anwaltszwang beim Familiengericht (§ 114 FamFG). Bei einer einvernehmlichen Scheidung reicht jedoch ein gemeinsam genutzter Anwalt — derjenige, der den Antrag stellt. Der andere Ehegatte muss dem Antrag nur zustimmen und braucht dafür selbst keinen eigenen Anwalt. Im Streitfall oder bei strittigen Folgesachen (Unterhalt, Zugewinn, Sorgerecht) benötigen beide Seiten eigene anwaltliche Vertretung.
Aus den Gerichten

Aktuelle Urteile & Entwicklungen

Kuratierte Rechtsprechung — was Sie diese Woche wissen müssen.

BGH Aktenordner und Kommentarbände im Kanzleiregal — neue BGH-Rechtsprechung zum Betreuungsunterhalt
BGH Karlsruhe · 06. Mai 2026
Unterhalt: BGH stärkt Position des betreuenden Elternteils
Beim Betreuungsunterhalt nach § 1570 BGB hat der BGH den Erwerbsobliegenheits-Maßstab neu kalibriert — Halbtagstätigkeit ist nicht mehr automatisch zumutbar, sobald das Kind drei Jahre alt ist.
OLG München Familienrechtliche Akte am Tisch — OLG München zur latenten Steuerlast im Zugewinnausgleich
OLG München · 22. April 2026
Zugewinn­ausgleich: latente Steuerlast bei Immobilien gehört in die Bilanz
Das OLG hat bestätigt, dass eine fiktive Veräußerungssteuer beim Endvermögen abgezogen werden darf — eine Korrektur, die fünfstellige Beträge bewegt, wenn die Immobilie kurz nach Trennung verkauft wird.
BGH Notarieller Vertrag wird unterzeichnet — BGH zur Sittenwidrigkeit von Ehevertragsklauseln
BGH Karlsruhe · 11. Februar 2026
Ehevertrag: BGH kippt pauschalen Verzicht auf den Versorgungs­ausgleich
Ohne wirtschaftliche Kompensation hält ein vollständiger Ausschluss des Versorgungsausgleichs der Sittenwidrigkeits-Prüfung nicht stand — auch nach zwei Jahrzehnten Ehe.
OLG Frankfurt Familiengericht-Portal — OLG Frankfurt zu Wechselmodell und Bindungstoleranz
OLG Frankfurt · 28. März 2026
Wechselmodell: OLG stellt klare Anforderungen an die Bindungstoleranz
Ein paritätisches Wechselmodell setzt voraus, dass beide Eltern die Beziehung des Kindes zum anderen Elternteil aktiv fördern — ohne diese Toleranz scheitert der Antrag.
OLG Düsseldorf Tabelle mit Unterhaltssätzen auf dem Schreibtisch — Düsseldorfer Tabelle 2026 mit angepassten Selbstbehalten
OLG Düsseldorf · 15. März 2026
Düsseldorfer Tabelle 2026: angepasste Selbstbehalte ab April
Der Selbstbehalt für Erwerbstätige steigt auf 1 600 €, für Nicht-Erwerbstätige auf 1 475 €. Wer Unterhalt zahlt oder erhält, sollte die Berechnung jetzt nachjustieren.
Bundestag Familienakte mit Stift und Brille auf dem Schreibtisch — Reform des Abstammungsrechts geht in die Ressortabstimmung
Bundestag Berlin · 01. März 2026
Reform des Abstammungsrechts: Eckpunkte aus dem Koalitions­ausschuss
Die geplante Neufassung soll gleichgeschlechtlichen Eltern, Co-Mutterschaft und privatautonom geregelten Konstellationen einen klaren rechtlichen Rahmen geben — Inkrafttreten frühestens 2027.
Sofortkontakt zu Fachanwälten für Familienrecht

In Minuten wissen Sie, ob Ihre Situation trägt — und was sie kostet

Schildern Sie Ihre familienrechtliche Situation in zwei Minuten. Die kostenlose KI-Ersteinschätzung nennt Fristen, Risiken und eine realistische Kostenprognose. Bei Bedarf vermitteln wir einen verifizierten Fachanwalt für Familienrecht aus Ihrer Region — vertraulich, transparent und unverbindlich.